Glückliches Österreich – die Teilpension als Problemlöserin?

Knapp vorbei ist auch daneben

Statt der 36. Reform der Pensionsreform, die wieder nichts am tatsächlichen Problem ändert, gibt es ein Schönheitspflaster mehr – die Teilpension.

Was so klingt, als wäre es eine Wohltat für die ausgelaugten, abgekämpften älteren ArbeitnehmerInnen (wann sind sie das schon? ab 35 und damit in der berühmten blühenden Mitte des Lebens?) ist ein klitzekleines Pflästerchen auf die grosse unheilbare Wunde – einen Arbeitsmarkt, der ausser Rand und Band gerät.

Die Teilpension macht das Kraut nicht fett. Wer ältere ArbeitnehmerInnen loswerden will, wird auf die Teilpension pfeifen. Eine klar definiertes und gesetzlich verankertes flexibles Pensionsantrittsalter, das die ArbeitnehmerInnen nicht mehr von der alleinigen Zustimmung des Arbeitgebers zur Weiterarbeit abhängig macht, wäre schon mal was.

Und: was ein Pflästerchen bringt, wer es tatsächlich in Anspruch nimmt und was es volkswirtschaftlich wirklich bewirkt bei den Pensionen, muss erst bewiesen werden, bevor der grenzenlose Jubel darüber ausbricht.

http://derstandard.at/1388650154738/Kritik-an-Teilpension-Statt-Einsparung-nur-Ergebniskosmetik

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